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Appelhülsener gedenken der Opfer |
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Appelhülsen. Viele Bürger und Vereine gedachten am Sonntag in Appelhülsen mit Kranzniederlegungen und Gebeten am Ehrenmal der Opfer von Krieg und Gewalt. |
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Retter opfern Freizeit für den Ernstfall |
Retter opfern Freizeit für den Ernstfall An drei Wochenenden hat die Freiwillige Feuerwehr Nottuln einen Atemschutzgeräteträger-Lehrgang durchgeführt.Die Freiwillige Feuerwehr Billerbeck bot diese Ausbildung in Nottuln an. Die Ausbilder Stadtbrandinspektor Wolfgang Langner (Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck), Unterbrandmeister Martin Klare und Hauptbrandmeister Dr. Hellmann (Leitender Notarzt im Kreis Coesfeld) erläuterten den Teilnehmern wichtige Grundlagen über die Atmung des Menschen und die gesundheitsgefährdenden Atemgifte. Und sie informierten in diesem Zusammenhang über den richtigen Einsatz von Atemschutzgeräten. In der Praxis wurden Einsatzübungen unter realen Bedingungen unter anderem in der Nottulner Kirche, in der Wohnung über dem Daruper Feuerwehrgerätehaus oder mit der Drehleiter an der Hauptwache in Coesfeld durchgeführt. Zum Schluss mussten alle Teilnehmer durch die Prüfungsstrecke in der Hauptwache in Dülmen. Am Samstag gratulierte dann nach schriftlicher Prüfung der stellvertretende Wehrführer in Nottuln, Bernd Daldrup, allen ehn Teilnehmern zur bestandenen Prüfung. Der Lehrgang, so die Feuerwehr abschließend, war somit ein voller Erfolg.  |
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A43: Schwerer Verkehrsunfall mit zwei Toten und vier Verletzten |
Münster / Nottuln / Dülmen - Ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Toten und vier Verletzten hat sich in der Nacht zu Freitag gegen 0.16 Uhr auf der Autobahn 43 zwischen den Anschlussstellen Nottuln und Dülmen-Nord in Richtung Wuppertal ereignet. Die Strecke ist nach wie vor gesperrt. Umleitungen bestehen ab der Anschlussstelle Nottuln, der überregionale Verkehr wird gebeten, über die A1 auszuweichen. Als die Rettungskräfte am Unfallort eintraten, bot sich ihnen ein Bild des Schreckens: Ein Auto aus dem Kreis Borken war nach Polizeiangaben etwa 50 Meter weit nach rechts in die Böschung geschleudert, nachdem es über die Schutzplanke katapultiert war. Ein weiteres Fahrzeug aus Düsseldorf lag stark beschädigt über 100 Meter weiter auf dem Dach mittig auf der Autobahn. Weitere etliche Meter weiter stand ein total beschädigtes Fahrzeug aus Recklinghausen, in dem sich ein toter Autofahrer befand.

Foto: AndreBraune
Vor diesem Fahrzeug, so informierte die Polizei weiter, habe sich ein weiterer Toter befunden. Noch einige Meter weiter entdeckten die Rettungskräfte zwei weitere stark beschädigte Autos aus dem Kreis Steinfurt und aus dem Kreis Borken. Vier Personen wurden in den anderen Fahrzeugen verletzt. Da zunächst nicht auszuschließen war, dass eine weitere Person eventuell aus den Unfallfahrzeugen herausgeschleudert worden war, wurde ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera und ein Hundeführer zur Suche angefordert. Diese Suche sei jedoch ergebnislos geblieben. Wie die Polizei am Vormittag mitteilte, könnte sich der Unfall wie folgt ereignet haben: Ein Auto aus Düsseldorf prallt aus bislang unbekannten Gründen gegen ein Auto eines 44-jährigen Fahrers aus Dülmen. Dieses Auto aus Dülmen wird dabei weit in den rechtsseitigen Böschungsbereich katapultiert. Der Fahrer wird dabei verletzt. Das Auto aus Düsseldorf überschlägt sich im Anschluss, nachdem der rechte Teil der vorderen Achse bei dem Aufprall abgerissen wurde. Das Auto bleibt auf dem Dach mittig auf der Autobahn liegen. Der Fahrer kann aus dem Auto herausklettern und wird unmittelbar darauf von einem herannahenden Auto erfasst.
Ein Fahrer eines nachfolgenden Autos aus Recklinghausen fährt ebenfalls in die Unfallstelle hinein, überschlägt sich mehrfach mit dem Wagen. Dabei wird der Mann tödlich verletzt. Auch der Düsseldorfer verstirbt an Ort und Stelle, wird zudem etliche Meter von einem anderen Auto mitgeschleift. Verletzt werden neben einer 22-jährigen Frau aus Hamm auch noch ihr 23-jähriger Beifahrer aus Borken und eine 39-jährige Frau aus Castrop-Rauxel.
Die Ermittlungen dauern nach wie vor an. Wie Pressesprecher Klaus Laackman von der Polizei Münster unserer Zeitung mitteilte, bestehe die Sperrung mindestens bis 9 Uhr. Erst bei Tagesanbruch habe man damit beginnen können, die Spuren genauer zu markieren und auch bei Dunkelheit nicht sichtbare Spuren kenntlich zu machen. Gegen 8 Uhr wurde zudem ein Hubschrauber erwartet, der dabei helfen sollte, den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren und einen detaillierteren Überblick über den Unfallort zu bekommen. Bei der Unfallstelle, so erläuterte Laackman das Vorgehen, handele es sich um eine sehr langgezogene, mit vielen Spuren versehene Strecke, die es genau zu begutachten gelte.
Der im Stau vor der Unfallstelle stehende Verkehr wurde bereits in der Nacht durch die Polizei zur Anschlussstelle Nottuln zurückgeführt. Von dort aus wird der Verkehr nun umgeleitet. Dennoch fordert die Polizei vor allem diejenigen, die überregionale Strecken zurücklegen müssen, dazu auf, über die A1 auszuweichen.
Zur Klärung des Unfallherganges wurde ein Sachverständiger angefordert. Da vor Ort keinerlei Augenzeugen für diesen schweren Unfall festgestellt werden konnten, sucht die Polizei dringend nach Zeugen. Diese werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Münster unter der Telefonnummer 0251-275-0 in Verbindung zu setzen. WN |
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