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Ein motiviertes junges Team |
Nottuln - Sie sind jung, sie sind motiviert. Bürgermeister Peter Amadeus Schneider hat keine Zweifel, dass die derzeit 16 Jugendlichen in der Nottulner Jugendfeuerwehr dem anerkannt guten Ruf der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln gerecht werden. Am Montagabend traf Schneider mit den Jugendlichen zu einem intensiven Meinungsaustausch im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses zusammen. Mitgebracht hatte der Bürgermeister nicht nur ein offenes Ohr für die Anliegen der Jugendwehr, sondern auch einen Scheck der Provinzial Versicherung zur Unterstützung der Ausbildung.
Die derzeit 16 Mann starke Jugendfeuerwehr Nottuln wird von Hauptbrandmeister Jörg Potthast geleitet. Ihm zur Seite stehen die beiden Oberbrandmeister Achim Glombitza und Markus Bils, die sich in der Ausbildung der jungen Leute engagieren. In der Regel treffen sich die Jugendlichen alle 14 Tage montags zu einem Dienstabend, berichtete der stellvertretende Wehrführer Bernd Daldrup. Die Teilnahme an der Jugendfeuerwehr ist ab einem Alter von 14 Jahren möglich. Interessierte Jugendliche können sich für weitere Informationen bei der Wehrführung oder direkt beim Jugendfeuerwehrleiter Jörg Potthast, ' 02502/227879, melden. Die Feuerwehr Nottuln steht aber nicht nur Jugendlichen offen. Auch 18-Jährige, die sich für die Arbeit der Feuerwehr interessieren, sind willkommen. Bernd Daldrup weist darauf hin, dass bei der Nottulner Wehr die Möglichkeit besteht, eine sechsjährige Mitgliedschaft als Ersatz für den Wehrdienst zu absolvieren. Interessenten wenden sich an die Feuerwehrleitung.
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Verdacht auf Brandstiftung |
Schapdetten - Gibt es einen Feuerteufel auf Gemeindegebiet? Am Samstagabend musste die Feuerwehr Schapdetten gegen 20.30 Uhr unter Leitung von Hauptbrandmeister Winfried Homann zu einem Brand auf der Leopoldshöhe ausrücken. Dichter weißer Qualm drang aus allen Fensterritzen und Türen. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz drangen die Männer zum Brandherd vor. Der lag im Büro des Hauses. Neben den Schapdettenern waren auch die Löschzüge aus Appelhülsen und Nottuln am Einsatzort. Brandinspektor Udo Henke übernahm die Einsatzleitung.

Zu einem Zimmerbrand an der Leopoldshöhe rückten am Samstagabend die Freiwilligen Feuerwehren aus Schapdetten, Appelhülsen und Nottuln aus. (Foto: Dieter Klein)
Obwohl der Brand schnell gelöscht werden konnte, wurden Brandsachverständige der Kriminalpolizei hinzugezogen. Der Verdacht auf Brandstiftung wurde geäußert, da ein Kellerfenster aufgestanden hatte, obwohl die Bewohner bei Ausbruch des Feuers nicht anwesend waren. Zudem erinnerte man sich schnell, dass erst letzte Woche ganz in der Nähe ein Holzstapel plötzlich in Brand geraten war. VON DIETER KLEIN, WN Nottuln |
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Appelhülsen. Weder die Serie von Brandstiftungen, noch die Zerstörungsspur des Tornados, ja nicht einmal die Zahl von insgesamt 47 Einsätzen im letzten Jahr fanden bei der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Appelhülsen mehr als statistische Aufmerksamkeit. Für Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup, Chef der 30 aktiven freiwilligen Wehrmänner im Dorf, war es vielmehr wichtiger, „dass bei allen Einsätzen überdurchschnittlich viele Männer dabei waren. Das prägt den Geist einer guten Wehr, beweist eine gute Kameradschaft, großartige Motivation und ständige Hilfsbereitschaft. Ob bei Tag oder Nacht.“ Neben den Aktiven verfügen die Appelhülsener noch über 17 „quicklebendige“ Ältere, von denen viele in der „Ehrenabteilung“ sich um das Feuerwehrhaus, die Fahrzeuge und die Sozialräume sorgen und so ganz nebenbei manch geselliges Treffen organisieren.

Brandinspektor Udo Henke (l.) und Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup (r.) mit den beförderten Johannes Gospos und Karsten Hollenhorst. (Foto: Dieter Klein) Auch gehören zurzeit zwei Jugendfeuerwehrmänner zum Löschzug Appelhülsen. Da Udo Henke wegen seines Eintritts in die Feuerwehrleitung nach 17 Jahren den Posten als stellvertretender Kassierer abgeben musste, wählte die Versammlung Timo Westbäumer einstimmig zu dessen Nachfolger. Im Jahresbericht von Schriftführer Eckhard Hake und Bernd Daldrup nahm neben der Auflistung der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistungen das 100-Jahre-Jubiläum des Löschzugs breiten Raum ein. Und was die Kassenführung durch Bernd Reher – auch hier erweitert um den Sonderposten „Jubiläum“ von Norbert Castelle – betraf, gab es ausschließlich Beifall für deren vorbildliche Arbeit. Applaus gab es für Ferdi Heimann, Achim Glombitza, Clemens Lenfers, Ingo Reher, Udo Henke, Johannes Gospos, Sebastian Mersmann, Karsten Hollenhorst und Klaus Dieter Stolpmann, die rund 50 Stunden für die freiwillige Brandschutzerziehung in der Schule und den Kindergärten Appelhülsens aufwendeten. Nach der Teilnahme an entsprechenden Lehrgängen wurden Rene Hensmann zum Feuerwehrmann (FM), Karsten Hollenhorst und Oliver Kathmann zu Oberfeuerwehrmännern (OFM), Achim Glombitza zum Oberbrandmeister (OBM), Udo Henke zum Brandinspektor (BI) und Feuerwehrseelsorger Johannes Gospos zum Hauptfeuerwehrmann (HFM) befördert. „Unser Pastor hat sich nach schweren Unfällen in langen Gesprächen um die betroffenen Kameraden sehr verdient gemacht“, erklärte Daldrup.
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