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Tiertransporter brennt - 30 Schweine verenden auf A 43 bei Nottuln |
Nottuln/Münster - Bei einem Brand eines Tiertransporters auf der Autobahn 43 in Nottuln (Kreis Coesfeld) sind in der Nacht zum Dienstag etwa 30 Schweine verendet. Der Sachschaden belaufe sich auf etwa 100.000 Euro, teilte die Polizei Münster mit. Menschen wurden nicht verletzt. 
Ursache für das Feuer sei vermutlich ein technischer Defekt. Der Anhänger geriet auf der A 43 in Richtung Wuppertal in der Ausfahrt Nottuln in Brand. Die Ausfahrt blieb bis zum frühen Dienstagmorgen gesperrt.
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Appelhülsen - Bei einem Unfall mit hochkonzentrierter Propionsäure ist am Montagvormittag ein Mitarbeiter der Raiffeisen Steverland eG in Appelhülsen mit der ätzenden Flüssigkeit in Kontakt gekommen und deshalb in ein Krankenhaus gebracht worden. Nach ersten Informationen sei der Mitarbeiter aber wohl weniger stark verletzt worden, als zunächst angenommen wurde, berichtete Raiffeisen-Geschäftsführer Norbert Vormann am Nachmittag. Wie es genau zu dem Unfall mit der Propionsäure kam, ist nach Auskunft von Vormann noch nicht geklärt. Die per Tankwagen angelieferte Propionsäure, die zum Beispiel in der Landwirtschaft als Konservierungsmittel bei feuchtem Getreide eingesetzt wird, sollte in einen Container umgefüllt werden. Ob dabei ein Schlauch oder Verschluss geplatzt ist, blieb gestern offen. Unklar ist auch, welche Menge an Säure auslief. Während die Kreisleitstelle der Feuerwehr von 50 Litern 98-prozentiger Propionsäure sprach, die ausgelaufen sind, nannte die Raiffeisen-Geschäftsführung eine Menge von rund 20 Litern und bezog sich dabei auf Angaben des Tankwagenfahrers. Der um 10.44 Uhr alarmierte Rettungsdienst, der sich um den Verletzten kümmerte, forderte wegen des stechenden Säuregeruchs am Unfallort die Feuerwehr an. Neben den Feuerwehrleuten aus Nottuln und Appelhülsen, die den Unfallort mit Sand abstreuten, wurde auch der Messwagen der Feuerwehr Dülmen angefordert. Eine Gefahr für Anwohner oder den Verkehr auf der Bahnhofstraße habe nicht bestanden, betonte die Kreisleitstelle.Die Propionsäure zählt ähnlich wie Essig zu den sogenannten organischen Säuren. Propionsäure wird zum Beispiel als Konservierungsmittel (E 280) in der Lebensmittelindustrie verwendet, kommt aber auch auf natürlichem Wege vor, zum Beispiel durch Bakterien bei der Käseherstellung oder im Darm des Menschen, und ist in geringen Konzentrationen nicht giftig, erläuterte die Kreisleitstelle. In 98-prozentiger Konzentration aber gilt die Säure als Gefahrstoff, da sie ätzend ist und stark die Atemwege reizt. -luw-
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Blitzeinschlag vernichtete in Nottuln ein mit Reet gedecktes Wohnhaus |
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Der Einsatz für die Feuerwehr kam laut Auskunft des Gemeinde-Brand-Inspektor Bernd Dalrdrup um 0.37 Uhr: „Feuer 3, Gebäude brennt“. Aber schon eine Minute später meldete die Leitstelle in Coesfeld “Feuer 4 - Vollbrand“. Sämtliche Wehren aus Nottuln, Appelhülsen, Darup und Schapdetten rückten aus. Aus Coesfeld wurde zusätzlich die Drehleiter angefordert. 
Insgesamt versuchten an die 65 Feuerwehrleute den Brand zu löschen. Was aber erst gelang, als die Wehrmänner unter schwerem Atemschutz begannen die Reetschichten abzureißen, um an die Schwelfeuer darunter kommen zu können. 
Personen waren zum Zeitpunkt des Blitzeinschlags nach Auskunft der Wehr nicht im Gebäude. Eine Nachbarin aber will den Einschlag gesehen haben. Das Haus wurde unbewohnbar.
WN Dieter Klein |
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